Der Strandkorb auf dem Weg von Meer und Strand ins Binnenland

Wieso werden Strandkörbe auch fernab des Meeres immer beliebter?

Das Liegen und Sitzen in einem Strandkorb erfreut sich traditionell bei Urlaubern an Nordsee und Ostsee großer Beliebtheit. Strandkörbe laden dazu ein, nicht nur die Füße, sondern auch die Seele baumeln zu lassen. Man setzt sich, genießt die Ruhe, sieht hinaus aufs Meer oder beobachtet die Spaziergänger am Strand. Auch das Lesen eines guten Buchs oder das Hören von Musik mit Walkman oder IPod bietet sich an. Oder man denkt einfach über etwas Schönes nach.

Wenn etwas Wind aufkommt ist dies nicht so schlimm und man kann noch gut sitzenbleiben, da man in einem Strandkorb ein wenig gegen den Einfluß der Elemente, sei es Wind oder Regen, geschützt ist. Dies aber natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Denn bei steifen Wind oder starkem Regen kann auch ein derartiger Korb nicht mehr die Unbilden des Wetters abhalten.

Dann empfiehlt sich der Gang in ein Café oder Restaurant, um weiter den Blick auf das Meer genießen zu können. Oder die Rückkehr nach Hause oder in die Ferienwohnung, von der man hoffentlich auch das Meer sehen kann. Hauptsache man sieht Meer, Küste und Strand in ihrer vollen Schönheit. Eine Sonnenbrille kann dabei auch nützlich sein, aber eine Schwimmbrille, oder eine Optische Schwimmbrille, wie es sie für Kurzsichtige und Weitsichtige gibt, ist in einem Strandkorb nicht notwendig, da man weit genug weg vom Wasser ist.

Ein Strandkorb im Garten oder auf der Terasse

Der Strandkorb als typische Erscheinung an Nordsee und Ostsee findet sich mittlerweile auch im Garten vieler Häuser weit jenseits des Meers. Und es erklärt sich einfach, wieso dies so ist. Wer einmal in einem derartigen Korb gesessen ist, sei es am Meer oder im Binnenland, ist begeistert vom Komfort und der angenehmen Art des Sitzens.

Und dieses Gefühl möchte man gerne auch zu Hause im heimischen Garten oder auf der Terasse genießen. Etwa einem sonnigen Sonntag-Nachmittag bei Kaffe und Kuchen. Oder auch nachdem man von der Arbeit zurückgekehrt ist und noch einige Stunden gut geschützt aber an der frischen Luft verbringen will. Etwa zum Lesen der Zeitung, zum Musikhören, zum Stillsitzen oder um ein Nickerchen zu machen. Oder aber natürlich zum Ratschen mit der Familie, mit Freunden oder Nachbarn.

Welche Arten von Strandkörben gibt es?

Strandkörbe sind in einer großen Zahl unterschiedliche Ausführungen erhältlich und der Kunde hat die Qual der Wahl, welches Modell er favorisiert. Einige grundlegende Modellkategorien und Bauweisen können dabei unterschieden werden. Zunächst ist dies die Bauart, bei der nach Modellen der Nordsee und der Ostsee unterschieden wird.

Diese Unterscheidung hat ihren Hintergrund in den klimatischen Bedingungen, die an diesen beiden Meeren herrschen. Die Nordsee mit ihrem härteren und kälteren Wetter, mit rauhem Wetter, starken Winden und häufigen zum Teil schweren Regenfällen. Die Ostsee als Binnenmeer genießt im Vergleich dazu ein lieblicheres Klima mit schwächeren Winden als an der Nordsee, mit höheren Temperaturen und weniger Regenneigung.

Der Nordsee-Strandkorb und der Ostsee-Strandkorb

Der Nordsee-Strandkorb zeichnet sich in seinem Design durch klare Linien aus. So sind die Hauben gerade und die Teile an den Seiten sind charakterisiert durch rechte Winkel. Auf diese Weise soll das an der Nordsee vorherrschende rauhere Klima widergespiegelt werden, das man durch klare Linien und ein härteres, eckigeres Design zu charakterisieren sucht. Der Korb im Stil der Nordseeküste wirkt deshalb hart, kantig und leicht schroff.

Den Ostsee-Strandkorb zeichnen im Vergleich dazu die runderen Formen aus. Besonders deutlich wird dies an der Form der Haube, die zumeist abgerundet ist, sowie die Seitenteile, die ebenfalls weit runder sind als bei den Modellen von der Nordsee. Die runderen Formen geben den Ostsee-Strandkorb eine sanftere Erscheinungsform und gleichsam gemütlichere Züge. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß man in beiden Körben angenehm sitzt und sich durchweg wohlfühlt.

Einsitzer, Zweisitzer und Mehrsitzer

Der erste jemals konstruierte Strandkorb bot nur einer Person Platz. Schnell zeigte sich aber, daß sich dieses Sitzutensil auch für mehrere Personen eignen würde, wenn es entsprechend konstruiert ist. Schließlich sind Menschen und vor allem Strandurlauber gesellige Menschen und viele ziehen es vor, gemeinsam irgendwo zu sitzen statt alleine auf das Meer zu blicken, so schön dies auch sein mag.

Neben dem Einsitzer entstand so der Zweisitzer, der sich ideal für Pärchen eignet, die in romantischer und kuscheliger Stimmung am Strand sitzen und auf das Meer sehen wollen. Oder einen Blick auf die Strandspaziergänger werfen. In einem Zweisitzer sitzen zwei Personen bequem, da dieser ausreichend Platz bietet und wenn man das Rückenteil nach hinten kippt, kann man auch in entspannter Art liegen. Und gleichzeitig die Füße auf das Fußteil setzen und so stabil und angenehm ruhen.

Neben Einsitzern und Zweisitzern gibt es auch Mehrsitzer, die einer größeren Zahl von Personen Platz bieten. Am weitesten verbreitet sind natürlich Zweisitzer, aber auch Viersitzer erfreuen sich steigender Beliebtheit. Wie der Name impliziert haben darin vier Personen Platz und aufgrund seiner Konstruktion sitzt man dabei nicht beengt, sondern überaus bequem und luftig. Ein idealer Platz für zwei Pärchen oder auch für ein Pärchen mit zwei oder sogar mehr Kindern, die so auf angenehme Art ihre Zeit am Strand verbringen können.

Strandkörbe als Halb-Lieger und Ganz-Lieger

In seiner ursprünglichen Form bot der Strandkorb nur die Möglichkeit, darin aufrecht zu sitzen, nicht aber zu liegen, und gleichzeitig einen Schutz vor dem Wind zu haben. Da viele Menschen aber das Meer und den Blick auf dieses und Strand aber lieber im Liegen als im Sitzen genießen, bot es sich an, eine andere Ausführung eines Strandkorbs zu entwickeln. Und dessen Funktionalität so zu gestalten, daß man darin sowohl Sitzen als auch Liegen kann.

Der sogenannte Halb-Lieger bietet dabei die Möglichkeit, das Rückteil etwas nach hinten zu kippen, so daß man in eine komfortable Liegeposition kommt. Gleichzeitig liegt man darin aber nicht wie in einem Bett, da die Füße noch auf dem Boden ruhen oder auf einem Fußteil Stabilität finden. Auf diese Art liegt insbesondere der Oberkörper bequem und auch der Kopf ruht sanft im Korb.

Die als Ganz-Lieger bezeichnete Form eines Strandkorbs ermöglicht es, dessen Teile so umzuklappen, daß es möglich ist, völlig waagrecht wie in einem Bett darin zu liegen. Damit hat der Benutzer alle Möglichkeiten zwischen Sitzen und Liegen, vom völlig geraden Aufrechtsitzen über ein leicht nach hinten gekipptes Liegen wie beim Halb-Lieger bis zum Ruhen wie in einem Bett. Gerade für all jene, die am Strand nicht nur Dösen sondern Schlafen wollen, etwa weil die Nacht zuvor etwas anstrengend war.

Die typischen Farben eines Strandkorbs

Vergegenwärtigt man sich den typischen Strand an Nordsee und Ostsee mit seiner Ansammlung von Strandkörben, so kommen einem die typischen Farben des Meeres in den Sinn. Das Blau der See und das Blau des Himmels, das Weiß der Wolken und das Ocker des Sandes. In dieser Komposition wirken die Strandkörbe in ihren unterschiedlichen Farben und Farbkombinationen besonders gut.

Das Geflecht der Körbe ist zumeist naturfarben, da es sich in der Regel um Naturgeflechte handelt. Es gibt aber auch Modelle, bei denen das Naturgeflecht farbig lackiert ist. Zumeist bietet die Farbe einen angenehmen Kontrast zur Haube, oder sie harmoniert mit diesem. Der Phantasie sind bei diesen Kombinationen keine Grenzen gesetzt und Strandkorbfreunde, die sich ein Modell neu kaufen oder sogar speziell bauen lassen, favorisieren eine Vielfalt unterschiedlicher Farbkombinationen.

Gleiches gilt für die Untergestelle, die in verschiedenen Farben erhältlich sind. Die dominierenden Farben der Untergestelle, auf denen das Sitzteil montiert ist, sind Weiß und naturfarben. Letzteres vor allem deshalb, weil es sich auch dabei oft zumindest an der Außenseite um Korbgeflecht handelt.

Die bei Strandkörben verwendeten Stoffe und deren Farben

Die Hauben der meisten Strandkörbe haben Tuche mit einer Kombination zweier Farben, wobei eine dieser Farben zumeist Weiß ist. Besonders typische Farbkombinationen sind Blau-Weiß, aber auch Gelb-Weiß und Grün-Weiß, weniger häufig gibt es dagegen die Kombination Rot-Weiß. Einfarbige Stoffe sind ebenfalls eher selten, gleiches gilt für Kombinationen, die kein Weiß enthalten.

Weithin beliebt ist das Streifendesign, bei dem zwei Farben wie etwa Weiß und Blau sich in parallelen Längsstreifen durch das komplette Tuch ziehen. Aber auch karierte Muster, bei denen ein dominierender Farbton wie etwa ein sattes Rot, ein gedecktes Blau, ein kräftig-dunkles Grün oder ähnliches mit schmalen weißen Längsstreifen kombiniert wird, finden zunehmend Verbreitung. Zum Teil gibt es diese Kombination auch mit einer anderen als weißer Farbe.

Wichtig für Stoffe von Strandkörben ist, daß diese lichtecht sind, damit diese im Laufe ihres langen Lebens nicht ihre Farbe verlieren. Gerade weil die Farben grellem Sonnenlicht über Monate ausgesetzt sind, sollte man der Lichtechtigkeit der Stoffe besondere Aufmerksamkeit schenken. Selbstverständlich sollten die Stoffe auch wasserabweisend sein, da diese sonst bei Regen sehr schwer werden und unnötig lange Zeit zum Trocknen benötigen.

Ein Tuch, das daneben auch noch schmutzabweisend ist, ist ein besonderes Plus und erleichtert die Pflege. In der Regel können die Tuche von der Haube abgenommen und gewaschen werden. Zumeist geht dies in einer handelsüblichen Waschmaschine bei 30 Grad oder, wer sich mehr Mühe machen will, kann dies auch mit klassischer Handwäsche reinigen.

Neben Naturstoffen gibt es auch synthetische Stoffe, die abhängig von der Qualität des Materials eine höhere Resistenz gegen Regen und Schmutz aufweisen und zumeist auch einfacher zu reinigen sind. Die Wahl des bevorzugten Stoffes hängt ganz von individuellen Vorlieben ab. Manche Menschen schwören auf natürliche Stoffe, während andere die Vorzüge synthetischer Materialien schätzen. Das ist nicht nur bei Strandkörben so, sondern gilt auch für Dinge wie Orthesen und Bandagen, wo es sowohl aus natürlichen Stoffen gefertigte Ausführungen gibt als auch solche aus synthetischen Materialien.

Das Geflecht eines Strandkorbs

Das Geflecht eines Strandkorbs ist nicht nur für dessen Erscheinungsweise, sondern auch für dessen Haltbarkeit und Komfort, etwa hinsichtlich der Isolierung vom Wind, besonders wichtig. Ein hochwertiger und damit naturgemäß nicht billiger Strandkorb besitzt ein Geflecht aus einem sich hinsichtlich seiner Qualität besonders auszeichnenden natürlichen Material. Nur dieses garantiert Langlebigkeit, Widerstandskraft gegen Wind und Wetter, sowie Pflegeleichtigkeit und Dauerhaftigkeit.

Ein typisches Naturgeflecht, aus denen Strandkörbe gefertigt werden, ist Rattan. Dieses Rohr wird vor allem für Korbwaren und geflochtene Möbel wie Sessel und Stühle verwendet. Es ist gut flechtbar, weil es zum einen sehr elastisch und leicht, gleichzeitig aber auch überaus stabil ist. Aufgrund seiner Stabilität findet Rattan sogar als Schlagstock und als Stock bei Kampfsportarten wie Escrima und Arnis Verwendung. Im Vergleich zu normalen Holz zeichnet sich Rattan dadurch aus, daß es beim Kampf Stock gegen Stock nur zerfasert, nicht aber zersplittert.

Da sich Rattan gut flechten läßt und gleichzeitig eine hohe Stabilität und Langlebigkeit hat, eignet es sich ideal für Strandkörbe. Dort gibt es dem Korb und seiner Haube die typische Erscheinungsweise. Das Geflecht wird mit einer Lasur überzogen, die dieses gegen Wind und Wasser schützt. Dies trägt auch dazu bei, das Geflecht gegen Austrocknen zu schützen, wodurch es spröde werden würde.

Zur Reinigung ist es in der Regel ausreichend, dieses mit Seifenlauge zu waschen oder größere Verschmutzung vorsichtig mit einer Bürste zu beseitigen. Um einen möglichst dauerhaften Schutz gegen ein Austrocknen des Geflechts zu erreichen, kann man dieses mit Leinölfirnis einreiben, das man im einschlägigen Fachhandel kaufen kann.

Bei synthetischen Geflechten wird zumeist Polyethylen verwendet. Dieses Material ist wie sehr viele Kunststoffe überaus langlebig und benötigt im Gegensatz zu Naturgeflechten wie Rattan nahezu keinen Pflegeaufwand. Ein Kunststoff wie Polyethylen hält die Farbe sehr lang, auch wenn er tagtäglich grellem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Zur Reinigung kann man Wasser mit einem Haushaltsreiniger verwenden.

Das Gestell eines Strandkorbs

Jeder Strandkorb ruht auf seinem Gestell und von dessen Qualität hängen Sitzkomfort und Langlebigkeit maßgeblich ab. Der typische Strandkorb zeichnet sich dadurch aus, dass er aus natürlichen Produkten hergestellt ist und das Gestellt stellt dabei keine Ausnahme dar. Oder sollte es zumindest in den Augen vieler Freunde dieses Strandguts nicht darstellen.

Das Naturprodukt Nummer Eins für das Gestell eines Strandkorbs ist naheliegenderweise Holz, das in vielen unterschiedlichen Varianten und Qualitätsstufen verfügbar ist. Holz hat aufgrund seiner Vielfalt und seiner Flexibilität eine jahrtausendelange Tradition bei der Fertigung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Deshalb wundert es auch nicht, dass dieser Stoff der bevorzugte Rohstoff zur Herstellung von Strandkörben ist.

Verschiedene Holzsorten finden dabei Verwendung. Hierzu gehört beispielsweise Lärchenholz. Dieses ist massiv und trotzdem leicht, läßt sich gut pflegen und hat eine angenehme und helle Erscheinungsweise, die gut zu einem Strandkorb und den bei diesen typischen Geflecht und Stoffen paßt.

Ein besonders edles Holz ist Mahagoni, das auch bei Strandkörben verwendet wird. Ergänzt mit hochglanzpolierten Edelstahlbeschlägen beeindruckt diese Holzsorte durch ihre zeitlose Eleganz und beeindruckende Erscheinungsweise. Mahagoni zeichnet sich durch seine Stabilität und Härte aus, weshalb es eine hohe Witterungsbeständigkeit aufweist und über lange Zeit haltbar ist.

Um eine möglichst große Langlebigkeit und Stabilität sicherzustellen, ist die Oberfläche des Holzes mit einer Holzschutzlasur behandelt, damit dieses gegen die Einflüsse von Wind und Wetter geschützt ist. Wichtig ist auch, dass die Holzoberfläche wasserfest ist, da das Holz angesichts der oft feuchten Umgebung schnell zu faulen beginnen kann. Dies ist auf jeden Fall zu vermeiden, da der Korb dann aufgrund mangelnder Stabilität nicht mehr brauchbar ist.

Bei vielen Strandkörben ist das Gestell, auf dem dieser ruht, naturbelassen und passt sich so farblich gut in viele Umgebungen ein. Bei manchen ist das Holz aber auch lackiert, wobei sich besonders die Farbe Weiß dabei Verwendung findet. Vereinzelt sieht man aber auch ganz andere Farben und es bleibt jedem Strandkorbfan selbst überlassen, welche Farbe er bevorzugt. Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass es auch, wenngleich selten, Strandkorbgestelle aus Aluminium gibt.

Die Polsterung eines Strandkorbs

Die Polsterung eines Strandkorbs ist sehr wichtig, da deren Qualität und Dicke maßgeblich über den Sitzkomfort und den Komfort beim Liegen entscheidet. Die Polsterung sollte hart genug sein, daß man nicht in den Sitz einsinkt, gleichzeitig aber nicht so hart sein, daß man sich auf dieser unwohl fühlt.

Zumeist haben Sitzpolster, sprich die Polster auf der Sitzfläche, eine Dicke von rund zehn Zentimetern. Die Polster im Rückenbereich können gleich dick sein, während manche Strandkorbfreunde dort eine etwas dünnere Polsterung bevorzugen. Wie bei so vielen Dingen entscheiden auch hier die persönlichen Präferenzen.

Nackenkissen in Form einzelner Kissen oder als Nackenrolle tragen besonders zum Sitz- und Liegekomfort bei, da sie Nacken und Kopf Stabilität bieten. Mit einem gut passenden Nackenkissen kann man sich bequem zurücklehnen, Sonne und Wind genießen und ohne Anstrengung stundenlang auf das Meer sehen.

Weitere Ausstattungsmerkmale von Strandkörben

Zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale zeichnen einen hochwertigen Strandkorb aus, auch nicht jeder alle dieser nützlichen Kleinigkeiten hat. Zu denken ist beispielsweise an Seitentische, die an der rechten oder linken Außenseite des Strandkorbs angebracht werden können. Diese ermöglichen das Abstellen von Getränken, Tellern, Zeitschriften, Büchern und vielen anderen Dingen.

Ebenfalls der Ablage dienen Seitentaschen, die sich besonders für Zeitschriften, Zeitungen und Bücher eigenen und sich deshalb bei den Leseratten unter den Strandkorbfreunden besonderer Beliebtheit erfreuen. Allerdings ist zu bedenken, dass die meisten seitlichen Taschen nicht wasserdicht sind und es deshalb passieren kann, dass bei Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit die Lektüre Schaden nimmt.

Soll ein Strandkorb nicht im Sand eines Strandes sondern auf Terasse, Balkon oder Garten aufgestellt werden, so sind Rollen an der Unterseite eine gute Ergänzung. Diese ermöglichen es, den Korb auf einfache Art hin- und herzuschieben und dessen Position schnell zu ändern. Auch das Drehen des Korbes ist so viel einfacher. Besonders nützlich ist dies, wenn man den Korb in Richtung der sich bewegenden Sonne drehen will oder wenn dieser in eine andere Ecke des Gartens geschoben werden soll, wo noch mehr Sonne scheint.

Auf was sollte man beim Kauf eines Strandkorbs achten?

Zunächst sollte man sich darüber im Klaren sein, wieviel Geld man beim Kauf ausgeben möchte. Das Spektrum der angebotenen Strandkörbe ist sehr groß und so sind auch die Preise breit gefächert. Einzelhandelsdiscounter und Baumärkte bieten Strandkörbe für sehr geringe Preise an, die oft beträchtlich unter 200 Euro liegen.

Naturgemäß können bei einem derart niedrigen Preis die verwendeten Materialien nicht so hochwertig wie bei einem weit teureren Korb sein. Hochwertige und teilweise mehrere tausend Euro teure Strandkörbe gib es im stationären Fachhandel und im Internet, wo man eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle zur Verfügung hat.

Weiß man, wieviel Geld man für den Kauf eines Strandkorbs ausgeben will, kann man sich mit den unterschiedlichen Ausstattungsvarianten vertraut machen. Zu welchem Holz tendiert man? Und zu welchem Geflecht? Sollen es ausschließlich Naturmaterialien sein, oder kann es auch Kunststoff sein?

Wie hochwertig sollen die verwendeten Stoffe sein und welche zusätzlichen Funktionen wie beispielsweise eine Lagerung auf Rädern, Seitentaschen oder ähnliches sollte der Strandkorb haben? Gerade das Internet bietet ausreichend Möglichkeiten sich zu informieren und jeder ernsthafte Kaufinteressent sollte sich die Zeit nehmen, um so den Strandkorb zu finden, der am besten den individuellen Bedürfnissen entspricht und lange Zeit Freude macht.