Im Strandkorb an der Ostsee

Im traditionsreichen Korbmöbel Meer und Strand genießen

Im Strandkorb läßt es sich an der Ostsee gut aushalten. Das Wetter ist sanfter als an der kühleren Nordsee, der Wind weniger stark und die Sonne scheint im Sommer, aber auch in Frühling und Herbst an vielen Tagen. Und in Zeiten, in denen der Wind etwas stärker und kühler weht und die Sonne nicht so stark strahlt ist ein Strandkorb ein besonders angenehmer Platz, das Meer und den Sand zu genießen. Geschützt vom Wind und notfalls auch vom Regen kann man entspannt auf das Meer blicken oder den Strandspaziergängern zusehen.

Selbstverständlich ist es nicht notwendig, einen Strandkorb selbst mitzubringen. Was angesichts dessen Gewichts ohnehin ein schwieriges Unterfangen ist. Vielmehr finden sich an zahlreichen Stränden zahlreiche Strandkörbe, die man stunden- oder tageweise mieten kann. Dies ist in der Regel nicht teuer, an manchen Stränden kostet es für einen Tag lediglich einen Euro. An teureren Orten kann es vorkommen, daß man diesen Betrag für einige wenige Stunden aufbringen muß.

Einen Strandkorb an der Ostsee mieten

Das Mieten eines Strandkorbs für einige Stunden oder einen Tag hat an der Ostsee eine lange Tradition, die auf das neunzehnte Jahrhundert zurückgeht, als dieses Korbmöbel seinen Siegeszug an den Stränden begann. Verschiedentlich gibt es nach wie vor Diskussionen zwischen den Verleihern und prospektiven Kunden, die weniger als gefordert bezahlen wollen. Und damit argumentieren, daß der Arbeitsaufwand bei einem derartigen Sitzutensil gering ist. So muß dieses doch nur im Frühling an den Strand gebracht und im Herbst wieder abtransportiert werden. In den Monaten dazwischen lagern die Körbe in Lagerhallen, die ebenfalls nicht teuer sind.

Ostsee-Strandkorb Binz

Die Vermieter sind dagegen anderer Meinung. Immerhin sind die Anschaffungskosten für einen hochwertigen Strandkorb nicht gering und belaufen sich auf einen vierstelligen Betrag. Schließlich sind die an den Stränden aufgestellten Strandkörbe nicht mit den in Baumärkten zum Teil für lediglich 200 Euro erhältlichen Modellen vergleichbar.

Dies ist nicht als Kritik an den Baumarkt-Modellen zu verstehen, sind diese doch nicht den Bedingungen ausgeliefert, die Strandkörbe aushalten müssen, die über Monate an den Ostseestränden stehen. Hierzu gehört teilweise starker Wind, möglicherweise mehrere Tage hintereinander starker Regen oder besonders harte Sonnenstrahlung. Körbe in Gärten stehen dagegen oft geschützt und müssen nicht in vergleichbarer Art den Elementen standhalten.

Der Weg des Strandkorbs von Ostsee und Nordsee in die Gärten des Binnenlands

Der ursprünglich nur an Ostsee und Nordsee beheimatete Strandkorb hat sich in den letzten Jahren auf dem Weg ins Binnenland gemacht. Viele Menschen, die während des Urlaubs dieses Sitzutensil kennen- und schätzengelernt haben, möchten dessen Annehmlichkeiten auch fern von Meer und Strand genießen. Beispielsweise im heimischen Garten, wo sich ein Strandkorb gut an vielen Plätzen und insbesondere sonnigen Ecken macht.

Die Strandkorbhersteller haben dieses Bedürfnis erkannt und bieten zwischenzeitlich eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle an, die sich besonders für Garten, Terasse und auch Balkon eignen. Kaufinteressenten haben dabei die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Modellen und Ausführungen zu wählen. Hierzu gehören sowohl das grundlegende Design des Korbs, als auch die verwendeten Materialien wie Korbgeflecht, Tuche und Polster. Hierzu gehören aber auch Ausstattungsmerkmale wie zusätzliche Tische, ausfahrbare Fußteile, integrierte Lampen und ähnliches mehr.

Der Interessent kann grundsätzlich zwischen zwei grundlegenden Bauarten wählen. Dem Ostsee-Strandkorb, der von seinem Design her etwas runder ist und damit das sanftere Wetter der Ostsee widerspiegelt. Ihm gegenüber steht der Nordsee-Strandkorb, der klarere und härtere Linien hat, die an das härtere Klima der Nordsee erinnern. Demgemäß benennen die Strandkorbhersteller auch ihre Modelle, die Namen tragen wie „Ostsee-Strandkorb Binz“, „Ostsee-Strandkorb Rügen“, „Ostsee-Strandkorb Grömitz“ oder „Nordsee-Strandkorb Borkum“.

Der Ostsee-Strandkorb im Binnenland

Hat man sich für den heimischen Garten einen Ostsee-Strandkorb wie einen der vorstehenden gekauft, so sucht man sich für diesen einen guten Platz aus. Am besten in einem Teil des Gartens, in dem möglichst lange die Sonne scheint. Man kann zwar einen Strandkorb bewegen und tragen, allerdings werden dies viele Menschen angesichts des Gewichts nicht oft tun wollen. Sitzt man dann im neu erworbenen Korbmöbel, läßt sich herrlich vom zurückliegenden Urlaub an der Ostsee träumen.

Ostsee-Strandkorb Rügen

Man denkt zurück an die wunderschönen Strände wie etwa den Timmendorfer Strand mit seinem herrlichen Sand und seiner klaren Luft. Vielleicht hat man auch einige Tage in einem Osteebad wie Kellenhusen, Kühlungsborn oder Warnemünde verbracht. Möglicherweise war man auch in einem Ostseeheilbad wie Travemünde, Grömitz, Graal-Müritz oder Glücksburg. Und man war hoffenlich auf einer der Inseln wie Rügen oder Usedom mit ihrer einzigartigen Landschaft. Einen guten Überblick über den Reiz dieser Region und ihrer zahlreichen touristischen Möglichkeiten gibt es hier.

In einem Strandkorb lassen sich diese Orte an der Ostsee besonders genießen. Das angenehme Klima, der blaue Himmel, die warme Sonne und das im Vergleich zur Nordsee ruhigere Meer. Auch sind Ostseeorte wie Stralsund, Wismar und natürlich Rostock auch Ausgangspunkte für Seereisen in den gesamten Ostseeraum, sei es nach Polen, Schweden oder sogar bis ins Baltikum. Im Strandkorb im heimischen Garten im Binnenland weit jenseits von Meer und Strand zu sitzen und die Urlaubtage an der Ostsee nochmals Revue passieren zu lassen ist ein Genuß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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